Bernd

Bernd

Guten Tag zusammen...

Ich heiße Bernd, bin waschechter Ostfriese und steh dazu. Ich bin in Aurich geboren und glücklicherweise die ersten prägenden Jahre in der Stadt Oldenburg aufgewachsen, aber mich hat es wieder zurück nach Aurich verschlagen!

Wie ich zum Rollenspiel kam...

Vor etwa 10 Jahren fing ich damit an ein Sammelkartenspiel namens "Dark Force" zu spielen! Dieses Spiel hab ich mit einem meiner Klassenkameraden sehr oft gespielt. Ein Kartenlegespiel, in dem man strategisch seine Länder auslegen kann und diese wiederum durch Einheiten wie Orks, Zwerge, Menschen, etc... verteidigen kann! Dann, nicht mal ein halbes Jahr später, bin ich wieder in dem Laden gewesen, in dem ich normalerweise immer meine Sammelkarten gekauft hab. Ich muß wohl ein wenig zuviel Zeit gehabt haben, denn beim rumstöbern und -schauen fielen mir auf einmal diverse bunte (nun ja hauptsächlich Schwarze) Kästen auf. Sie hatten dasselbe Symbol wie "Dark Force" => Ein schwarzes Auge!!! Vielleicht war es die Langeweile oder auch die Faszination dieser Fantasywelt, die mich dazu trieb alle (!) Rückseiten der Kästen durchzulesen... Ich kann es nicht mehr sagen, aber die Zeit um mich herum schien vergessen. Eine Fantasywelt bewohnt von Orks, Menschen, Zwergen und Elfen, (u.a.) hatte mich schon immer interessiert und ich konnte mich nicht mehr lösen.

Von meinem Taschengeld hab ich mir dann den Basiskasten gekauft und mehrer Tage lang die Regeln und vor allem die Art des Spiels durchgelesen... Sogar zu meinem besten Freund (nicht besagter Klassenkamerad) hab ich die Sachen mitgenommen und gelesen... Immer mal zwischendurch :-)

Dann war es soweit, der erste Versuch begann mit einem Solo-Abenteuer "Das Geheimnis der Zyklopen".

Die folgenden Wochen hab ich mir weitere Kästen dazugekauft sowie weitere Soloabenteuer... Ich vermute mal, daß ich zu dem Zeitpunkt mindestens die Hälfte aller bis dato erschienen Soloabenteuer mein Eigen nennen konnte :-)

Wie es schlussendlich dazu gekommen ist, daß sich mein Klassenkamerad ebenfalls mit DSA beschäftigt hat, kann ich nicht mehr sagen. Wir haben wohl beide dieselbe Langeweile im Kaufhaus gehabt.

Eines Tages haben wir uns dann jemanden gesucht, der Interesse an DSA aufbringen konnte und haben uns zu einem gemeinsamen Nachmittag verabredet. Wir hatten alle keine Ahnung wie ein Gruppenabenteuer gestaltet werden sollte, aber ich hab mich damals bereit erklärt zu meistern. Es war nicht so schwer, wie ich angenommen hatte, denn das Abenteuer "Der Zug durchs Nebelmoor" war auch recht einfach aufgebaut :-)

Danach folgten noch ein zwei weitere Abenteuer, aber leider folgte schon bald die erste Pause... Einer unserer Spieler konnte die Finger nicht vom Mogeln lassen. Der besagte Klassenkamerad stieg später in eine andere Gruppe ein und holte mich nach kurzer Zeit dazu. In dieser Gruppe habe ich an die 4 Jahre gespielt und es war unbeschreiblich... Die Meister wechselten ohne Probleme... die Helden harmonierten im Spiel sowie in der Realität... (Söldner, Thorwaler, Krieger und mich als Druiden dazwischen)... Doch auch diese Gruppe hat sich dann irgendwann gespalten, was auch hauptsächlich daran lag, dass wir mit der Unterstufe fertig waren und verschieden Wege einschlugen....

Eine Pause von 2 Jahren begann......

Durch Zufall lernte ich dann (meinen heutigen besten Freund) Klaus kennen... Gott weiß, wie sind wir auf das Thema DSA gekommen. Meine Lauscher waren zumindestens auf Hochtouren. Er schlug mir vor, mal als Gastspieler teilzunehmen, doch dabei blieb es dann nicht...

Ich hatte eine neue Gruppe gefunden... Dazu muß ich sagen, daß ich zu diesen insgesamt 7 Personen nie irgendeinen persönlichen Kontakt hatte; doch durch DSA hab ich sie alle kennenlernen können!

Auch nachdem (fast) alle das Abitur gemacht hatten, hielt der Kontakt noch ein Jahr, obwohl sich diese Auricher Gruppe in der ganzen Welt verteilt hatte! Wir waren uns alle bewußt, daß wir in Zukunft sehr selten die Gelegenheit haben würden, Spieltermine zu finden. Doch der 27. Dezember wurde von uns allen als "Traditioneller Tag" gewählt... Und es hat funktioniert.... An diesem Tag spielen wir bis heute immer noch DSA und jeder nimmt sich die Zeit, an diesem Tag die Gruppe wiederzusehen!

Ein einziger Tag im Jahr.... pffftt.... Das soll reichen??? :-) ...

Auch Klaus wollte nicht auf DSA verzichten und so suchte er in seiner neuen Stadt Hamburg eine neue Gruppe und fand diese auch! Jedes mal wenn er dann nach Aurich kam oder wir miteinander telefonierten, erzählte er mir fasziniert davon... Anfängliche Ängste zu verlieren, waren aufgrund der gleichen Wellenlänge schnell vorbei :-)

Er schlug mich sogar als Gastspieler vor und ich war sehr glücklich darüber, wieder spielen zu können und gleichzeitig ganz neue Menschen und eine andere Spielweise kennen zu lernen!

Ob es dann meine Ausgestaltung eines berauschten Druiden oder das herumgezicke mit Klaus war, welches Begeisterung fand... Das bleibt für mich bis heute ein Geheimnis .... lach ... (Anm. Kathrin: Es könnte auch an Deinem sympathischen Naturell gelegen haben...*g)

Bevorzugte Charaktere

Ganz am Anfang war ich sehr begeisteter Krieger... ( Man bedenke, daß es damals nicht mehr als 5 Charaktere gab)... Als Solospieler und auch in den ersten Gruppenabenteuern konnte ich damit sehr gut umgehen, doch mit der Zeit bemerkte ich, daß ich dabei war, diesen Charakter zu sehr auszureizen! Etwas neues mußte her.... Die Magie nahm mich in Ihren Bann....

In meiner 4 jährigen DSA-Phase fing ich mit einem Druiden (mit Namen "Bospor Karolus") an.... und am Ende waren er und ich nicht sehr verschieden. Sein ganzes Denken und seine Person konnte ich mir bis ins letzte Detail vorstellen.... Selbst heute nach 6 Jahren könnte ich ihn noch beschreiben....

Nachdem mich Klaus dann in die Auricher Gruppe geholt hatte, konnte ich den Typus des Druiden nicht wieder wählen... Selbst nach 10 Jahren hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft, ihn nicht individuell zu gestalten. Es sollte keine Kopie von "Bospor" geben....

Zu dem Zeitpunkt gab es wiederum einen Charakter, den ich überhaupt nicht mochte... Den Schelm!... Als Meister hat er mich schon richtig genervt, und ich war nicht überzeugt, daß ich ihn in irgendeiner Weise spielen könnte.... Doch genau daß hab ich als Herausforderung angesehen.

Ich hab mit Widerwillen einen Schelm (mit Namen "Polter") ausgewürfelt und auch die ersten Abenteuer ein wenig verkrampft gespielt... Doch dann wuchs er in die Gruppe und auch seine eigenen Macken hatte er nach einiger Zeit entwickelt.... Bspw. Hat er sich immer mit dem hochnäsigen Mager angelegt, weil er es konnte.... Ich vermag nicht zu zählen, wie oft der besagte Magier auf dem Marktplatz nackig dastand oder er selber als Statue ("Paralü Paralein") die Landschaft schmückte... grins

Diese beiden Charaktere fesseln mich immer wieder. Der Druide als naturverbundener Charakter, der eher im Hintergrund agiert... geheimnisvoll und treu....; der Schelm als jemand der in der Magie Narrenfreiheit genießt... seine Späße treibt, egal ob mit Bauern, Kriegern, Magiern oder Hochadel....und der durch sein kindliches Gemüt die Gruppe erheitert....

Als nicphpagisch Begabte würde ich jederzeit Barden oder Streuner bevorzugen... Geweihte Helden würden sich dem Glauben des Boron, der Hesinde oder der Tsa verschreiben, aber auch Rur und Gror und die Diener Sumu stehen ganz oben auf der Liste!

Bevorzugte Regionen

Also seit ich mich daran erinnern kann fasziniert mich die Region um Al´Anfa. Regenwald als Hauptpunkt, aber auch die (Chaos-) Ordnung der Stadt. Andere Städte/ Regionen stehen weiter hinten wie bspw. Thorwal oder auch Maraskan!
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